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Anzahl Resultate: 2
Titel: Der Krokodildieb
Kollation: A. d. Norweg., Broschur, s.w. illustr., 122 S., Neuauflage
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg Gulliver, 2017
ISBN: 978-3-407-74905-5
Kategorie: Sachbuch
Schlagwort: Angst, Tiere
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 02.10.2017
Der Krokodildieb
Kein Tag vergeht, an welchem der schüchterne Odd nicht ausgelacht oder gehänselt wird. Doch dies soll sich nach dem Besuch im Aquarium ändern. Mutig stellt er sich all seinen Ängsten, durchquert den Raum mit den Spinnen und Schlangen und getraut sich, das kleine Krokodil anzufassen. Beeindruckt vom tätowierten Tierpfleger Rolf schmiedet er einen Plan: Ein gefährliches Krokodil mit Krallen und Panzerhaut soll ihn als Freund beschützen, so dass er sich vor nichts mehr fürchten müsste …
> Packend von der ersten Seite an, nimmt das Buch den Leser auf die «Krokodildieb-Mission» mit. Durch feinfühlige Beschreibungen nimmt man am Gefühlsleben von Odd teil und fiebert mit ihm mit. Comicartige Illustrationen in Grautönen unterbrechen den Text, welcher doch in eher kleiner Schrift gehalten ist, und machen das Buch auch für jüngere Leser zu einer interessanten Lektüre. Nicht ohne Grund wurde dieses Werk für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2017 nominiert. Annina Otth

Titel: Mit eigenen Augen
Kollation: A. d. Norweg., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Sauerländer, 2013
ISBN: 978-3-411-80994-3
Kategorie: Comic
Schlagwort: Behinderung, Liebe
Alter: ab 13
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 06.05.2013
Mit eigenen Augen
Jim, ein erfolgsverwöhnter Musikstar, sitzt am Meeresstrand, denn er braucht eine Auszeit vor dem nächsten Konzert. Da geht eine junge Frau an ihm vorüber ohne ihn anzusehen. Irritiert spricht er sie an. Sie ist blind und kennt ihn nicht. Nach und nach erzählen sie einander von ihrem Leben, ihren Gefühlen, und es beginnt eine zerbrechliche Liebe, die es Jim ermöglicht, seine Augen für sich und seine Umwelt wirklich zu öffnen.
> Ein Comic-Roman erste Güte. Meisterhaft umgesetzt ist die Szene in der Lisa Jims Gesicht befühlt um sich ein "Bild" von ihm zu machen. Mit wenig Farbe und einfachen Strichen werden die Gefühlswelten der beiden dargestellt ohne kitschig zu wirken. Passend zur Szenerie und zum Text wird entweder die Totale oder das Detail als Darstellungsform gewählt, dabei sind die Augenfarben ein besonderer Blickfang. Lisas rote Haare wirken wie Orientierungspunkte in der schwarz/weissen Umgebung von Jim. Eine einfühlsame Liebesgeschichte mit einem märchenhaften Schluss. Katharina Siegenthaler